|
Home
News
Hummelwiese
Fotogalerie
Videos
Dies & Das
________________
Tibet Terrier
Hundezucht
Welpen
________________
Kontakt
Gästebuch
Links
 |
|

Hundezucht
Den ersten
Zuchtgedanken hatte ich, als ich meinen Tibet Terrier Maxi bekam.
Sie ist mein “Traumhund”. Ich möchte gerne dazu beitragen
gesunde, vitale, wesensfeste und charaktervolle Tibet Terrier in
die Welt zu setzen .
Ich mache es mir zur Aufgabe die Welpenkäufer kennen zu lernen, zu beraten und für Fragen
offen zu stehen.
Selbstverständlich werden sämtliche Untersuchungsergebnisse
vorgelegt.
Der Kontakt zu den Welpenkäufern endet nicht mit der Abholung der
Welpen, denn ich möchte immer bei Fragen und Problemen jeglicher Art
ansprechbar bleiben und Ihnen weiterhelfen so gut ich kann.
Ich gebe mir viel Mühe mit der Aufzucht der Welpen. So werden die
Welpe im engen Familienverbund aufwachsen, lernen den Umgang mit
Artgenossen ,Kindern jeden Alters und den verschiedensten
Umweltgeräuschen/reizen.
Die neuen Welpenbesitzer bekommen von mir eine Ahnentafel, Papiere
vom ARHC e.V.
und den Impfpass ihres Welpen mit.
Die Welpen
werden alle gechipt ins neue Heim einziehen und die Hummelwiese
verlassen. Die Auswahl der neuen Familie ist nicht leicht.
Der Welpe kommt nur in verantwortungsvolle und liebevolle Hände.
Eine Familie muss folgendes bedenken :
Mit einem Hund ist man sehr gebunden, denn das Tier benötigt neben
Auslauf, Kuschelzeiten, Erziehung und Hundeschulbesuche auch Zeit der
Pflege. Ein Tibet Terrier hat langes Haar, das regelmäßig (2x die
Woche) gebürstet werden muss.
Die Hunde lassen dies nur geschehen, wenn sie es von klein auf
gewöhnt sind.
Das bedarf Arbeit und Zeit. Der Tibet Terrier möchte gefordert
werden und ist kein Schoßhund, das niedliche Aussehen trügt. Für
Agility und Dogdance oder andere Hundesportarten ist der Hund
geeignet, allerdings muss er ausgewachsen- und seine Hüften
untersucht sein! Dies geschieht ab dem ersten Lebensjahr.
Die Kosten sind
bitte auch mit zu bedenken. Jährliche Impfungen, Hundesteuer und
Hundeausbildung sowie Tierarztbesuche, hochwertiges Futter,
müssen für den neuen Welpenkäufer bezahlbar sein. Oft wird dies
unterschätzt.
Leute, die 100%
berufstätig sind, haben keine Zeit einem Hund gerecht zu werden.
Ein Welpe benötigt engen Familienanschluss und es reicht nicht aus
sich zwei Wochen Urlaub zu nehmen um ihn an sein neues Umfeld zu
gewöhnen.
Wenn man alles
gründlich erwogen hat, sich darauf einstellt für ca. 15 Jahre ein
neues Familienmitglied in seiner Familie zu haben, dass
viel Liebe, Zeit und Geduld mit sich bringt,
dann würde ich demjenigen gerne einen meiner Tibet Terrier Welpen
anvertrauen.
Ich freue mich ,
wenn Sie Interesse an meinen Welpen und Hunden haben und stehe Ihnen gerne bei
Fragen zur Verfügung.
Was kostet ein
Rassehund?
Bei
einem Händler bekommt man einen Tibet-Terrier-Welpen schon für 300
Euro, beim verantwortungsbewussten Züchter kostet ein Welpe heute
nicht unter 850 Euro.
Der Hund vom Händler
John Ruskin (1819-1900), engl. Schriftsteller, Kunstkritiker u.
Sozialphilosoph, schrieb einmal:
-
Es
ist unklug, viel zu bezahlen, aber es ist noch
schlechter,
zuwenig zu bezahlen. Wenn Sie zuviel bezahlen, verlieren
Sie
etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie dagegen zuwenig
bezahlen,
verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand
die
ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann. Das Gesetz
der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu
erhalten.

·
Auch wenn
für uns ein Hund kein Gegenstand ist, trifft diese Umschreibung doch
sehr die Beschreibung der "Billigschnäppchen", die vor allem im
Internet angeboten werden!
Die Welpen sind billig, weil einfach an allem gespart wurde. Die
Eltern wurden auf keine Krankheiten untersucht. Verschläge, meist
irgendwo im osteuropäischen Ausland, in denen Hündinnen ohne
Tageslicht mindestens zweimal pro Jahr Welpen gebären müssen (mit
Tabletten kann man den Zyklus steuern, so dass eine Hündin auch
mehrmals jährlich Welpen haben kann), alles ist dreckig, die Welpen
werden zu früh von der Mutter getrennt, sind schlecht ernährt, nicht
entwurmt oder geimpft, erhielten keine Prägung oder Sozialisierung,
werden im Transporter über die Grenze gekarrt und billig im Internet
angeboten. Oftmals haben die Händler noch weitere zehn bis 20 Rassen
im Angebot und bringen die Welpen sogar bis an die Haustüre.
Phantasie? Nein, denn der deutsche Blätterwald ist voll von
Berichten darüber und auch bei "Stern-TV" oder "akte" kann man immer
wieder Berichte über die Ware Hund verfolgen. Das böse Erwachen
kommt nach dem Kauf: Die Welpen sind krank, nicht geimpft oder
entwurmt, man trägt das vermeintlich gesparte Geld dreifach zum
Tierarzt, der Hund ist verhaltensgestört und wenn der Besitzer eine
Frage hat, steht er allein auf weiter Flur, denn er hat keinen
kompetenten Ansprechpartner.

Warum sind Hunde vom Züchter so "teuer"?

Nur Welpen aus individuell aufgezogenen Würfen von zufriedenen,
stabilen Müttern haben die Chance auf einen wirklich guten Start ins
Leben. Ein gesunder Welpe, ordnungsgemäß aufgezogen in einer
seriösen Zucht, muss geimpft und entwurmt werden.
Für einen gesunden Knochenbau und gesunde Organe muss vernünftiges
Futter gegeben werden, sowohl der Mutterhündin als auch den Welpen.
Das ist zum einen nicht ganz billig und wird zum anderen in nicht
geringen Mengen von den Welpen verzehrt.
Zur Gesundheit zählt nicht nur das körperliche Wohlbefinden, auch
die Psyche ist wichtig. Ebenso wie Menschenkinder nicht gleich des
Hauses verwiesen werden, wenn sie selbständig essen können, müssen
Welpen auch über die Stillzeit hinaus bei ihrer Mutter bleiben. Für
eine gesunde Psyche ist es wichtig, dass die Welpen wenigstens bis
zur Vollendung der 8. Lebenswoche bei der
Mutter bleiben.
Um die Welpen verkaufen zu können, müssen Anzeigen und – besser noch
– eine Homepage geschalten werden. Die Publicity für eine
Zuchtstätte geht noch weiter, denn schließlich will man ja die
Welpenkäufer kennen lernen und verbringt einen Nachmittag
miteinander, wobei Kaffee und sonstige Getränke gereicht werden.

Schon bis hierhin hat man sehr viel Geld in jeden einzelnen Welpen
gesteckt. Kommen jetzt noch eine Infektion oder sonstige
"Problemchen" dazu, schnellen die Kosten in die Höhe. Und eine
Infektion kann auch den saubersten Haushalt treffen, wenn
beispielsweise Keime eingeschleppt werden, bevorzugt von
Welpeninteressenten, die "klappern", d. h. die jeden Zwinger in der
Umgebung abfahren und so munter Keime übertragen können. Soweit zu
den Welpen.

Und was gehört zu einer seriösen Zucht? Züchter nehmen nicht einfach
eine Hündin und lassen irgendeinen Rüden drauf. Sie überlegen, was
sie mit ihrer Zucht erreichen wollen und wählen dann die
entsprechende Hündin. Diese kommt vorzugsweise aus einem
hervorragenden Zwinger, der für gutes "Zuchtmaterial" bekannt ist –
und das kann auch das Ausland sein. Der Anschaffungspreis ist höher
als bei einem reinen Liebhabertier, zusätzlich fallen weitere Kosten
an (Fahrtkosten, Aufzuchtkosten, ...) an. Um züchten zu können, muss
die Hündin zuchttauglich sein, d. h. sie muss z. B. auf (Erb-)Krankheiten
untersucht sein.

Da eine Hündin alleine sich noch nicht vermehrt, braucht man noch
einen Rüden. Auch hier muss man genau auswählen, lange Fahrtwege
zurücklegen und natürlich die Deckgebühr entrichten, die um die EUR
500,00 liegt. Selbst wenn man einen eigenen Deckrüden hält, heißt
dies noch lange nicht, dass dieser jede eigene Hündin decken darf.
Außerdem muss man beim Deckrüden ebenso wie bei den Hündinnen neben
dem Anschaffungspreis die laufenden Kosten einrechnen, also z. B.
Futterkosten, Tierarzt, Hundesteuer, Versicherung,
Zuchttauglichkeit, Untersuchungen usw.
Ahnentafel = teurer Welpe?
Aufgrund dessen meinen viele Welpeninteressenten, dass die
Ahnentafel den Preis bestimmt und fragen nach einem Hund ohne
Ahnentafel. Mithilfe der Ahnentafel lässt sich der Preis immer
künstlich in die Höhe treiben, keine Frage. Die Ahnentafel selbst
kostet jedoch bei einem Verein zwischen 15 und 30 Euro. Somit ist
das Stückchen Papier das Billigste am Hund, egal ob es sich um einen
Mitgliedszwinger des VDH oder des ARHC e.V. handelt. Einzig und
allein die Qualität des Welpen, seine Aufzucht und die Abstammung
sollten den Preis bestimmen!
Um eine Ahnentafel zu erhalten, muss man Mitglied in einem Verein
oder Verband sein. Das bedeutet nicht nur, dass Vereinsbeiträge
fällig werden, sondern auch, dass Zuchtrichtlinien eingehalten werden
müssen, die ein Verein zum Schutz der Hunde und auch der
Welpenkäufer aufstellt.
Und genau das ist es, was die Ahnentafel auch für Liebhaber so
wichtig macht! In den Zuchtrichtlinien ist z. B. festgelegt,
wieviele Würfe eine Hündin in welchem Zeitraum haben darf. Hiermit
soll verhindert werden, dass Hündinnen nicht mit ständigen Würfen
ausgelaugt werden. Der Welpenkäufer zahlt also nicht teures Geld für
eine Ahnentafel, sondern er zahlt für einen Welpen, der nach
bestimmten Richtlinien vernünftig aufgezogen wurde.
Welche Kosten haben wir als Züchter?
-
Mitgliedschaft in einem Verein, der Züchter
rechtlich unterstützt oder Rechtsanwaltskosten, z. B. wenn es um
die Ausfertigung der Kaufverträge geht.
-
Besuch einer Hundeschule
-
Besuch von Fachvorträgen
-
Kauf von Fachliteratur in Printform, dazu
Software (Ahnenverwaltung)
-
Besuch von Hundeausstellungen
-
Mitgliedschaft im Zuchtverein
-
Beantragung des Zwingernamens
-
Zuchttauglichkeit der Mutterhündin
(HD-Röntgen, Untersuchung der Patella,
Zuchttauglichkeitsbewertung, Blutuntersuchung, jährliche
Untersuchung der Augen bei einem Augen-Fachtierarzt des DOK,
Gentest auf prcd-PRA, Gentest auf FN usw.)
-
Kosten für Umbaumaßnahmen bzw. Kosten für
Welpenauslauf drinnen und draußen, Pavillon, ...
-
Auswahl des Deckrüden (man will “ihn” ja
vorher wenigstens einmal live gesehen haben)
-
Scheidenabstrich vor dem Belegen der Hündin,
oft auch eine Impfung und nochmalige Entwurmung, sowie eine
Blutuntersuchung
-
Decktaxe und oft mehrmalige Fahrt zum
Deckrüden, der meist nicht um die Ecke wohnt,
Übernachtungskosten.
-
Wurfutensilien (Wurfkiste, Decken, Handtücher,
Einlagen, Rotlichtlampe, Wärmeplatte, Thermometer, ...)
-
Versorgung der Hündin während der Trächtigkeit
(extra hochwertiges Futter, Trächtigkeitsmedikamente,
Ultraschall-Untersuchung, Trächtigkeitsröntgen, ...)
-
Hausbesuche des Tierarztes nach der Geburt zur
Begutachtung der Welpen und Injektion einer sog.
Reinigungsspritze, damit keine Nachgeburten in der Gebärmutter
verbleiben.
-
Aufzucht der Welpen durch 24 Stunden Betreuung
bis zur Abgabe mit ca. 10 Wochen
-
hochwertiges Futter, Welpenmilch, etc.
-
regelmäßige Entwurmungen (ab ca. 10 - 14 Tage
alle 2 Wochen)
-
zweimalige Impfung und kostenpflichtigem
Heimtierpass

-
Chip inkl. Implantation durch den Tierarzt
-
Spielzeug und Halsbändchen für die Welpen
-
Kartonagen als Einlage in den Welpenauslauf
-
Entsorgungskosten für die Hinterlassenschaften
-
Anzeigenschaltungen
-
Telefonkosten
-
Bewirtungskosten der Gäste, vor allem der
Welpeninteressenten
-
Fahrtkosten zum Flughafen und S-Bahn usw.,
wenn die Welpen Ausflüge unternehmen, damit sie auf ihre Umwelt
geprägt werden
-
Homepagekosten, Speicherplatz, Domains,
E-Mail-Konto
-
Wurfabnahme und Kontrolle durch den Tierarzt
-
Ahnentafeln
-
Info-Ordner mit Entwurmungspass und vielen
Unterlagen, Informationen, Welpenfibel für die neuen Besitzer
-
Puppy-Bag, welches Futter, Kauartikel,
Spielzeug, Kamm, Bürste, Halsband, Leine usw. enthält
-
Untersuchung 24 Std. vor dem Umzug in die
neuen Familien durch den Tierarzt
-
Nachbetreuung durch Telefonate, Besuche,
gemeinsame Unternehmungen usw.
-
Fahrtkosten zum Tierarzt, Deckrüden,
Hundeausstellungen usw.
-
Eine leistungsfähige Waschmaschine, ein
leistungsfähiger Wäschetrockner, viel Wasser und Strom.
-
ZEIT!!! Für die Welpenaufzucht, die eigenen
Hunde, die Nachbetreuung der Welpenkäufer, die Erstellung der
Homepage usw.
·
Lohnt
sich denn die Hundezucht?   
Es
kommt natürlich darauf an, was und wieviel man investieren will und
kann. Wenn Welpen im Zwinger gehalten werden, mit billigem
Trockenfutter aufgezogen und nur einmal geimpft werden, dann ist es
durchaus möglich, Gewinn aus der Hundezucht zu schlagen. Wie sonst
wäre es möglich, dass vor allem in der Hundezüchterszene Neid und
Missgunst zwei häufig vorkommende Eigenschaften sind, wenn nicht in
vielen Fällen ganze Existenzen auf dem Spiel stehen würden?
Fakt ist, dass die Welpen aus einem solchen Zwinger niemals auf ihr
zukünftiges Leben vorbereitet werden und meistens fehlt auch der
kompetente Ansprechpartner. Schließlich kann keine Zeit in die
bisherigen Welpen investiert werden, weil das “Geschäft” ja
weiterlaufen muss.
"Verfasser: Brigitte Friedl,
http://www.volcatia.de
. Das alleinige Kopierrecht liegt beim Verfasser. Jegliche weitere
Verwendung ist untersagt und wird strafrechtlich verfolgt."
 |
|