Sprüche / Gedichte 
Damit
man selbst sich finden kann, muss
auch die Richtung stimmen. Und selbige verlangt
auch mal gegen den Strom zu schwimmen.
Profil bekommt man nämlich nur bei Wahrung des
Gesichts. Denn etwas voller Ecken ist mehr als
ein rundes Nichts.
Auf zweierlei
sollte man sich nie verlassen:
Wenn man Böses tut, dass es verborgen bleibt,
und wenn man Gutes tut, dass es bemerkt wird.
In dem
Augenblick, wo man andere Menschen
schlecht macht, will man selber besser stehen.
Und man merkt nicht, dass man in diesem

Augenblick selber schlecht ist.
Es weht
der Wind ein Blatt vom Baum,
von vielen Blättern eines.
Das eine Blatt, man sieht es kaum, denn
eines ist ja keines. Doch dieses Blatt allein,
bestimmte lang mein Leben, drum wird dies eine Blatt
allein, mir immer wieder fehlen.
Gedichte 2008
Das mir mein Hund viel lieber sei,
sagst Du , oh Mensch, sei Sünde.
Der Hund bleibt mir im Sturme treu,
der Mensch nicht mal im Winde!
(Arthur Schopenhauer)
Unter hundert
Menschen liebe ich nur einen,
unter hundert Hunden NEUNUNDNEUNZIG
(Marie von Ebner Eschenbach)
Es ist schwer, einen so treuen
Gefährten wie einen Hund zu finden;
hat ein Armer ihn aufgezogen,
so wird er keinem Reichen je folgen.
(Aus der Mongolei)
Der einzig absolute Freund , den
ein Mensch haben kann, der ihn nie verlässt,
der sich nie undankbar oder betrügerisch verhält, ist sein Hund.
(Woody Allen)
